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Mit dem Zaum oder Zaumzeug werden Reit-, Last- und Zugtiere (meist jedoch Pferde) geführt und gelenkt. Es besteht aus einer Kombination von Zügel, Halfter und Gebiss. Die Wirkung des Zaumzeugs liegt einerseits in der spezifischen Reaktion des Tieres auf die Druckpunkte des Kopfstückes begründet, andererseits können bestimmte Reaktionen auch durch Training des Tieres mit dem Zaumzeug erreicht werden.
Abhängig von verwendetem Gebiss und Halfter sind die Druckpunkte des Kopfstückes: Zunge, Kinnladen, Kinngrube, Genick, Lippe und Nase. Im wesentlichen wird durch den Druck auf diese Punkte eine Kopfbewegung des Tieres provoziert, welcher der Körper nachfolgt, zum Beispiel Richtungswechsel oder welche anderweitig vom Reiter gewollt ist, zum Beispiel Senken des Kopfes.
Das Gebissstück kann eine Trense, Kandare oder die Mischform – ein Pelham – sein.
Die Zügel dienen zum Aktivieren der Druckpunkte sowie einfach zum Führen des Tieres. Das Anbinden des Tieres am Zügel, wie man es häufig in Westernfilmen sieht, ist in Europa verpönt, da es bei Erschrecken durch das Gebissstück zu schweren Verletzungen kommen kann
quelle:wikipedia

























































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