Die Gerte, auch Reitstock genannt, ist ein stockartiges Hilfsmittel zwischen 50 und 130 cm das ursprünglich zum Berühren und Strafen des Pferdes beim Reiten entwickelt wurde.
Die Gerte dient hierbei nicht nur der Strafe, sondern gibt dem Pferd auch Anweisungen, die mit den anderen Hilfen nicht oder nicht so deutlich zu geben sind.
Die Gerte kann an verschiedenen Stellen des Pferdekörpers eingesetzt werden. Die normale Position für den Gerteneinsatz ist die Flanke des Pferdes, möglichst nahe der Stelle, an der auch der Unterschenkel des Reiters gegen den Pferdeleib drückt. Bei Remonten ist häufig die Schulter ein wirksamer Einsatzort. Zur Verbesserung der Hankenbeugung kann die Gerte auch auf der Kruppe des Pferdes eingesetzt werden.
Die Länge der Gerte richtet sich nach dem Einsatzzweck. Zum Springreiten werden kürzere Gerten ab etwa 50 cm verwendet, die häufig mit einem verbreiterten Endbereich, der Klatsche, versehen sind. In der Dressur werden Gerten von 110 bis 130 cm eingesetzt. Die auf deutschen Turnieren erlaubten maximalen Längen für Gerten am Turnier betragen 75 cm mit Schlag (Springen) bzw. 120 cm mit Schlag (Dressur).
Die meisten heute verwendeten Gerten haben einen Kern aus Fiberglas, der mit einem Gewebemantel umsponnen ist, der zudem noch lackiert sein kann, um ein Scheuern der Gerte an der Reithose zu vermeiden. Gerten werden auch traditionell aus Haselnussruten geschnitten.
Generell gibt es 3 verschiedene Gertenhilfen:
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